Praktische Tipps rund ums Ei

Aufbewahrung

Lagern Sie die Eier kühl und nicht übermäßig lange (MHD-Daten beachten). Weiter ist es wichtig, die Eier bei gleichbleibender Temperatur zu lagern und somit die Bildung von Kondenswasser zu verhindern. So können Sie die Eier ohne Probleme genießen.

Hier ein paar Tipps zur Lagerung

  • Eier nach dem Einkauf im Kühlschrank lagern.
  • Stark riechende Lebensmittel nicht in der Nähe von Eiern aufbewahren.
  • Eier immer mit dem stumpfen Ende (hier ist die Luftkammer) nach oben aufbewahren.
  • Eier bleiben bei Zimmertemperatur ca. drei Wochen frisch, im Kühlschrank sogar vier Wochen.
  • Frische Eier nicht vor der Lagerung abwaschen, es zerstört die natürliche Schutzschicht.
  • Kalt zubereitete Speisen mit rohen Eiern noch am gleichen Tag verzehren.

Frischemerkmale bei Eiern

Der Schwimmtest:
Legen Sie das Ei auf den Boden eines mit Wasser gefüllten Gefäßes. Wenn das Ei „flach" liegen bleibt, ist es ganz frisch. Sollte es sich in eine leichte Schräglage bewegen, ist es ca. 7- 8 Tage alt. Mit zunehmendem Alter richtet sich das Ei in eine stärkere Schräglage.

Woran das liegt? Mit der Zeit verdunstet Wasser aus Eidotter und Eiweiß durch die Poren der Schale und die fehlende Masse wird durch Luft ersetzt (Luftkammer vergrößert sich).

Der Schütteltest:
Bei einem frischen Ei ist kein Geräusch zu hören, wenn man es leicht hin und her schüttelt. Alte Eier dagegen verursachen dabei ein gluckerndes Geräusch, weil das Eiklar dünnflüssiger geworden ist.

Beim Aufschlagen:
Bei einem frischen Ei befindet sich das Eidotter in der Mitte des Eiklars. Das Eiklar ist dickflüssig und bildet einen Ring um das stark gewölbte Eigelb. Bei älteren Eiern verflüssigt sich die Eiklarschicht, das Dotter ist zum Rand verschoben, flacher und breiter.

       Frisches Ei: Dotter und Eiklar sind hochgewölbt.
        Altes Ei: Dotter und Eiklar sind abgeflacht.

Es gibt aber auch Ausnahmen:

Enthält das Futter einen hohen Mais-Anteil, verliert das Eiklar seine Konsistenz und wird flüssig. 
Gleiches gilt im Sommer: An heißen Tagen trinken die Tiere sehr viel mehr Wasser als sonst. Auch dadurch verlieren die Eier an Konsistenz und werden dünnflüssig. 
Eier werden sinnvollerweise mit dem spitzen Ende nach unten gelagert. Erfolgt die Lagerung mit dem stumpfen Ende nach unten, verlagern sich Luftblase und Eidotter.

Wodurch entsteht ein grüner Ring um das hartgekochte Eigelb?

Zu langes Kochen oder Kochen bei zu hoher Temperatur kann eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen im Eigelb und dem Schwefel im Eiweiß auslösen. Dadurch entsteht Eisensulfid und es kommt zur Bildung eines grünlich-schwarzen Randes um das Eigelb. Diese Verfärbung sieht nicht appetitlich aus, gesundheitlich ist sie aber völlig unbedenklich!

Warum entstehen Doppeldotter und warum sind gleich mehrere Eier einer Packung betroffen?

Die doppelten Dotter haben weder hormonelle noch gentechnische oder sonstige unnatürliche Gründe. Sie haben vielmehr ganz natürliche Ursachen:

Wie bei allen Lebewesen – auch beim Menschen – gibt es Zwillingsgeburten. Bei den Hühnern wird das in einem Ei durch doppelte Dotter angelegt. Nach unserer Erfahrung kommen diese doppelten Dotter fast ausschließlich bei jungen Tieren vor. Die normalen Junghennen- Eier sind klein und leicht und fallen daher in die leichte Gewichtsklasse S (richtet sich nur nach dem Gewicht). Die ganz leichten Eier werden sogar aus der Sortierung entfernt. In den schweren Gewichtsklassen M + L fallen die leichten Junghennen-Eier kaum an, es sei denn, sie haben zwei Dotter, die das Gewicht erhöhen.

Wenn die Sortieranlage (Waage) fast nur leichte S Eier sortiert und die dazwischen befindlichen einzelnen schweren Eier – die dann immer zwei Dotter haben – aussortiert, kommt es zu einer gehäuften Ansammlung solcher Doppeldotter- Eier in den Klassen M und L. Da es bei dieser Sortierung keine anderen schweren Eier gibt, setzt sich diese Häufung schwerer Doppeldotter- Eier in den Packungen fort. Die Folge – eventuell haben alle Eier in einer Packung zwei Dotter.

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